huflattich bei erkältung-Titel

Huflattich bei Erkältung: Wirkung, Anwendung & Dosierung

Huflattich (Tussilago farfara) gehört zu den ältesten Heilpflanzen Europas und wird seit Jahrhunderten bei Erkältungen, Husten und Bronchitis eingesetzt. Die gelbblühende Pflanze enthält schleimbildende Polysaccharide und entzündungshemmende Flavonoide – gleichzeitig aber auch Pyrrolizidinalkaloide, die eine ernstzunehmende Schattenseite darstellen. Wer Huflattich bei Erkältung nutzen möchte, sollte beide Seiten kennen.

Kurz zusammengefasst

Huflattich kann Erkältungshusten lindern, Schleimhäute schützen und die Schleimverflüssigung unterstützen. Die enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide erfordern jedoch einen bewussten, zeitlich begrenzten Einsatz. Für Kinder unter 12, Schwangere und Stillende ist die Pflanze ungeeignet.

Wichtiger Hinweis

Huflattich enthält Pyrrolizidinalkaloide (PA), die in größeren Mengen lebertoxisch wirken können. Die Anwendungsdauer sollte laut Empfehlung der Kommission E maximal 4–6 Wochen pro Jahr nicht überschreiten. Verwende ausschließlich PA-arme oder PA-freie zertifizierte Produkte – kein unkontrolliertes Selbstsammeln zur Teezubereitung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Huflattich wirkt reizlindernd, schleimhautschützend und leicht schleimlösend
  • Anwendung: Tee, Tinktur, Inhalation – je nach Symptom
  • Maximal 4–6 Wochen Anwendung pro Jahr empfohlen
  • Pyrrolizidinalkaloide erfordern kontrollierte Produktwahl
  • Kinder, Schwangere und Stillende: Anwendung vermeiden
  • Kombination mit Spitzwegerich, Thymian oder Eibischwurzel möglich
MF
Michaela Frenzel
Pharmazeutin und Phytotherapie-Spezialistin, Bad Reichenhall – 18 Jahre Apothekenerfahrung mit Schwerpunkt pflanzliche Atemwegstherapie

„Huflattich ist kein Allheilmittel, aber ein unterschätztes Werkzeug – wenn man ihn richtig einsetzt und die PA-Thematik ernst nimmt. Ich erlebe in der Apotheke immer wieder, dass Patienten jahrelang Huflattich-Tee aus dem Supermarkt trinken, ohne je über Grenzwerte nachzudenken. Das ist das eigentliche Problem.“

Was ist Huflattich und wie hilft er bei Erkältung?

Huflattich ist eine heimische Heilpflanze, deren Schleimstoffe und Flavonoide Atemwegsbeschwerden bei Erkältungen lindern können.

Tussilago farfara blüht schon im frühen März, bevor die charakteristischen herzförmigen Blätter erscheinen. Der Name verrät die Tradition: „Tussis“ bedeutet auf Lateinisch Husten. Die Pflanze wurde in der Volksmedizin Europas, aber auch in der chinesischen Medizin gezielt gegen Atemwegsbeschwerden verwendet.

Bei Erkältungen ist Huflattich vor allem als reizlindernd einzustufen. Er bekämpft keine Viren, sondern schützt gereizte Schleimhäute, dämpft den Hustenreiz und unterstützt bei produktivem Husten die Schleimverflüssigung. Das macht ihn zu einem symptomatischen, aber durchaus wirkungsvollen Begleiter in der ersten Erkältungsphase.

Welche Wirkstoffe im Huflattich bekämpfen Erkältungssymptome?

Die Hauptwirkstoffe sind Polysaccharide (Schleimstoffe), Flavonoide und Bitterstoffe – kombiniert wirken sie reizlindernd und entzündungshemmend.

Polysaccharide legen sich wie ein schützender Film über gereizte Schleimhäute in Rachen und Bronchien. Flavonoide – darunter Rutin und Kämpferol – wirken antioxidativ und hemmen Entzündungsprozesse. Zusätzlich enthält Huflattich Gerbstoffe, die eine leicht adstringierende Wirkung auf Schleimhäute haben.

Expert Insight

Neuere Untersuchungen zeigen, dass Polysaccharide aus Tussilago farfara die mukoziliäre Clearance – also die natürliche Selbstreinigung der Atemwege – unterstützen können. Das erklärt, warum Huflattich bei verschleimten Bronchien hilft: Er macht zähen Schleim dünnflüssiger und leichter abschiebbar.

Wie wirkt Huflattich gegen Husten – und bei welchen Arten?

Huflattich wirkt bei trockenem Reizhusten stärker als bei produktivem Husten, da die Schleimstoffe den Hustenreflex direkt dämpfen.

Trockener Reizhusten, wie er oft zu Beginn einer Erkältung oder nach einer viralen Infektion auftritt, spricht besonders gut an. Der Schleimfilm aus Polysacchariden reduziert die Reizweiterleitung in der Bronchialschleimhaut. Bei produktivem Husten mit zähem Auswurf hilft Huflattich ebenfalls, jedoch eher über den Mechanismus der Schleimverflüssigung.

Die Kombination beider Effekte macht Huflattich zu einem vielseitigeren Hustenmittel, als er oft wahrgenommen wird – allerdings deutlich schwächer als pharmakologische Hustenstiller wie Codein oder Dextromethorphan.

Wie wirkt Huflattich schleimlösend bei Bronchitis?

Bei akuter Bronchitis unterstützen die Polysaccharide des Huflattichs die Verflüssigung von Bronchialsekret und erleichtern das Abhusten.

Viele Menschen greifen bei Bronchitis reflexartig zu Ambroxol oder ACC. Huflattich bietet eine pflanzliche Alternative – ohne die Schärfe der synthetischen Mukolytika. Er eignet sich besonders in der frühen Phase, wenn der Husten noch trocken und schmerzhaft ist und langsam in die produktive Phase übergeht.

Kann Huflattich bei Halsschmerzen und grippalen Infekten helfen?

Ja – Gerbstoffe und Schleimstoffe des Huflattichs lindern gereizte Rachenschleimhäute und können leichte Halsschmerzen mildern.

Als Gurgelwasser oder heißer Tee angewendet, legt sich Huflattich direkt auf entzündete Rachenschleimhäute. Bei grippalen Infekten, die mit Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen kombiniert auftreten, ist das ein echter Vorteil. Gegen Fieber oder systemische Grippesymptome wirkt Huflattich nicht – das sollte man realistisch einschätzen.

Anwendungsformen im Überblick

Anwendungsform Indikation Besonderheit
Tee (Blüten/Blätter) Reizhusten, Halsschmerzen Häufigste Anwendung, Zubereitung beachten
Tinktur Bronchitis, produktiver Husten Konzentrierter, PA-Gehalt prüfen
Inhalation Verschleimte Bronchien Direkter Effekt auf Atemwege
Fertigpräparate Kombinierte Erkältungssymptome PA-arm zertifiziert, klare Dosierung
Auch interessant:  Mutterkraut - Wirkung auf die Hormone:Was Sie 2026 wissen sollten

Wie wird Huflattich-Tee bei Erkältung richtig zubereitet?

1,5–2 g getrocknete Huflattichblüten oder -blätter mit 150 ml heißem Wasser übergießen, 5–10 Minuten ziehen lassen, abseihen.

Wichtig: Das Wasser sollte nicht mehr kochen, wenn man es aufgießt – rund 85–90 °C schonen die empfindlichen Schleimstoffe. Zu lange Ziehzeiten machen den Tee bitter und erhöhen unnötig die extrahierten PA-Mengen. Ein süßlicher Zusatz aus Honig rundet den Geschmack ab und hat selbst leicht schleimhautschützende Eigenschaften.

Welche Pflanzenteile werden verwendet – und worin liegt der Unterschied?

Blüten enthalten weniger PA als Blätter und werden bevorzugt eingesetzt; Blätter enthalten mehr Schleimstoffe, aber höhere PA-Konzentrationen.

In der Praxis sind Blüten die sicherere Wahl. Manche Rezepturen kombinieren beide Pflanzenteile, was den Schleimstoffgehalt erhöht, aber den PA-Kompromiss erfordert. Zertifizierte Produkte geben den PA-Gehalt in der Regel auf dem Etikett an.

Wie wird Huflattich als Tinktur angewendet?

Huflattich-Tinktur wird verdünnt eingenommen – typisch 20–30 Tropfen in Wasser, 2–3 Mal täglich, abhängig vom Produkt.

Tinkturen sind konzentrierter als Tee und ermöglichen eine genauere Dosierung. Der Alkoholgehalt konserviert die Wirkstoffe, kann aber bei empfindlichen Personen irritieren. Bei Tinkturen unbedingt auf Hersteller achten, die PA-arme Rohware verwenden.

Kann man mit Huflattich inhalieren?

Ja – Huflattich-Dampfinhalation kann verschleimte Bronchien lösen und die Schleimhäute befeuchten.

Dafür eine Handvoll getrockneter Blüten oder Blätter in heißem Wasser ziehen lassen, dann vorsichtig über dem Dampf inhalieren. Diese traditionelle Methode ist besonders in Kombination mit Thymian beliebt. Allerdings gibt es kaum klinische Daten zur Inhalation – es handelt sich um volksmedizinische Praxis.

Dosierung und Anwendungsdauer – was empfiehlt die Kommission E?

Die Kommission E empfiehlt täglich bis zu 4,5 g Droge (Blüten/Blätter) bei maximal 4–6 Wochen Anwendung pro Jahr.

Diese Einschränkung ergibt sich direkt aus dem PA-Problem. Kurzfristig und dosiert angewendet gilt Huflattich als vertretbar sicher. 2–3 Tassen Tee täglich über maximal 2–3 Wochen bei einer akuten Erkältung entsprechen einem vernünftigen Rahmen.

Expert Insight – PA-Grenzwerte

Das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) hat klare Vorgaben für PA-Gehalte in pflanzlichen Arzneimitteln formuliert. Für Erwachsene gilt ein Tageslimit von 1 µg PA als akzeptabel. Viele traditionelle Huflattich-Tees überschreiten diesen Wert – weshalb die gezielte Produktauswahl entscheidend ist.

Pyrrolizidinalkaloide: Was steckt dahinter und wie gefährlich sind sie?

Pyrrolizidinalkaloide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in hohen Dosen oder bei Dauerkonsumum die Leber schädigen können.

PA kommen in Huflattich natürlicherweise vor. Sie sind hepatotoxisch und können bei Tierversuchen kanzerogen wirken. Beim Menschen sind Schäden vor allem durch extreme Dauerkonsumation oder Mischkräuter-Tees mit hohem PA-Gehalt dokumentiert. Einzelne Erkältungskuren mit PA-armen Produkten gelten nach aktuellem Wissensstand als nicht kritisch.

PA-freie Züchtungen existieren und sind im Handel erhältlich. Wer regelmäßig Huflattich verwenden möchte, sollte gezielt auf solche Sorten setzen.

Ist Huflattich leberschädlich?

Bei normaler, zeitlich begrenzter Anwendung mit PA-armen Produkten ist das Leberschädigungsrisiko für gesunde Erwachsene gering.

Problematisch wird es bei dauerhaftem Konsum, vorbestehenden Lebererkrankungen oder unkontrollierten Eigensammlungen. Wer regelmäßig leberschädigende Medikamente einnimmt oder eine Lebererkrankung hat, sollte Huflattich vollständig meiden.

Für wen ist Huflattich nicht geeignet?

Kontraindiziert bei Kindern unter 12 Jahren, Schwangeren, Stillenden und Personen mit Lebererkrankungen.
  1. a) Kinder unter 12 Jahren: PA-Verstoffwechselung weniger leistungsfähig, Risikoabschätzung nicht ausreichend.
  2. b) Schwangerschaft und Stillzeit: PA können plazentagängig sein; für das Kind ist das Risiko nicht tolerierbar.
  3. c) Lebererkrankungen: Jede zusätzliche hepatotoxische Belastung ist kontraindiziert.
  4. d) Allergie gegen Korbblütler: Kreuzreaktionen sind möglich.

Welche Wechselwirkungen hat Huflattich mit Medikamenten?

Relevante Wechselwirkungen sind bislang kaum dokumentiert; bei Leberfunktionsstörungen und gleichzeitiger Medikation Rücksprache mit Arzt oder Apotheke halten.

Theoretisch können PA-haltige Pflanzen die Leberenzyme beeinflussen, was den Abbau bestimmter Medikamente verändern könnte. Konkrete klinische Daten fehlen, aber der Vorsichtsgedanke bleibt berechtigt – besonders bei Langzeitmedikation.

Ist Huflattich in Deutschland frei verkäuflich – und warum wurde er teilweise vom Markt genommen?

Huflattich ist als Tee und Phytopharmazeutikum grundsätzlich erhältlich, aber viele Fertigpräparate wurden aufgrund des PA-Problems vom Markt zurückgezogen.

In den 1990ern reagierte das BfArM auf Berichte über PA-assoziierte Leberschäden mit strengeren Auflagen. Seither sind viele klassische Huflattich-Kombinationspräparate nicht mehr zugelassen. Was bleibt, sind zertifizierte PA-arme Produkte, Kräutertees und Eigenanwendungen – letztere mit Eigenverantwortung des Anwenders.

Was sagt die Wissenschaft zur Wirkung?

Präklinische Daten belegen die schleimhautschützende und antientzündliche Wirkung; kontrollierte klinische Studien beim Menschen fehlen weitgehend.

Die Polysaccharid-Forschung bestätigt in vitro und im Tiermodell, was die Volksmedizin seit Jahrhunderten beschreibt. Für den Menschen gibt es keine großen randomisierten kontrollierten Studien. Die Kommission E hat Huflattich dennoch positiv bewertet – auf Basis der traditionellen Evidenz und pharmakologischen Plausibilität.

Auch interessant:  Kümmel roh kauen: Wirkung, Risiken und Tipps für 2026

Wie schneidet Huflattich im Vergleich zu synthetischen Hustenmitteln ab?

Synthetische Hustenstiller wie Codein oder Dextromethorphan wirken stärker und schneller; Huflattich ist milder, aber ohne klassische Nebenwirkungen dieser Substanzen.

Wer bei einer leichten bis mittelschweren Erkältung natürlich vorgehen möchte, ist mit Huflattich gut bedient. Bei schwerer Bronchitis, starkem Reizhusten oder bakterieller Infektion braucht es andere Mittel. Beides schließt sich nicht gegenseitig aus.

Heilkräuter-Kombinationen: Was passt gut zu Huflattich?

Spitzwegerich, Thymian und Eibischwurzel ergänzen Huflattich sinnvoll – je nach Symptombild unterschiedlich.
  1. a) Spitzwegerich: Stärker bei trockenem Reizhusten und viralen Infekten. Die Kombination mit Huflattich ist klassisch und gut verträglich.
  2. b) Thymian: Antiseptisch und expektorierend – ideal bei verschleimtem Husten mit Bronchitis. Mit Huflattich kombiniert deckt man beide Phasen der Erkältung ab.
  3. c) Eibischwurzel: Besonders hoher Schleimstoffgehalt, kaum Kontraindikationen, gut mit Huflattich mischbar für Schleimhautschutz.

Spitzwegerich vs. Huflattich – schneller Vergleich

Spitzwegerich enthält Aucubin und Acteosid – antiviral und immunmodulierend. Er ist sicherer (keine PA) und besonders bei Kindern geeignet. Huflattich hat stärkere Schleimhautschutzwirkung, ist aber durch die PA-Problematik eingeschränkter einsetzbar. Für Familien mit Kindern ist Spitzwegerich die klügere Wahl.

Huflattich selbst sammeln – sinnvoll oder riskant?

Selbstsammeln ist möglich, aber ohne Laboranalyse ist der PA-Gehalt nicht kontrollierbar – bei Erkältungsbehandlung daher eher nicht empfohlen.

Huflattich wächst an Ufern, Schuttflächen und Wegrändern und ist leicht an den gelben Blüten vor den Blättern zu erkennen. Blüten werden im März–April geerntet, Blätter im Mai–Juni. Das Problem: Verschiedene Standorte liefern stark unterschiedliche PA-Gehalte. Wer trotzdem sammelt, sollte die Menge begrenzen und die Blüten bevorzugen.

Häufige Fragen zu Huflattich bei Erkältung

?Wie schnell wirkt Huflattich-Tee bei Husten?
Viele Anwender berichten von einer Linderung des Hustenreizes innerhalb von 30–60 Minuten nach dem Trinken. Eine nachweisbare klinische Wirkung baut sich über mehrere Tage auf.
?Kann ich Huflattich täglich bei einer Erkältung trinken?
Ja, für maximal 2–3 Wochen bei einer akuten Erkältung gilt das als vertretbar. Wichtig: PA-arme Produkte wählen und die Jahreshöchstanwendungszeit von 4–6 Wochen nicht überschreiten.
?Ist Huflattich-Tee aus dem Supermarkt sicher?
Nicht automatisch. Viele günstige Supermarkt-Tees sind nicht auf PA-Gehalte geprüft. Lieber auf Apotheken- oder zertifizierte Naturkostprodukte mit Analysezertifikat zurückgreifen.
?Dürfen Kinder Huflattich bei Erkältungshusten trinken?
Nein. Kinder unter 12 Jahren sollten keinen Huflattich erhalten. Bei Kindern eignen sich Spitzwegerich oder Eibischwurzel als sichere, gut verträgliche Alternativen.
?Gibt es Huflattich ohne Pyrrolizidinalkaloide?
Ja. Bestimmte Züchtungen und zertifizierte Anbauprodukte sind PA-arm oder nahezu PA-frei. Apotheken führen entsprechende Produkte; der Hinweis „PA-arm“ sollte auf der Verpackung stehen.

Fazit

Huflattich bei Erkältung ist kein Mythos – aber auch kein Allheilmittel ohne Einschränkungen. Die Pflanze leistet echte Dienste: Sie schützt gereizte Schleimhäute, dämpft den Hustenreiz und unterstützt die Schleimverflüssigung bei Bronchitis. Wer sie bewusst einsetzt – mit PA-armen Produkten, innerhalb der empfohlenen Anwendungsdauer und mit dem Wissen um Kontraindikationen – hat ein wertvolles pflanzliches Werkzeug in der Erkältungssaison. Die Alternative Spitzwegerich ist für Familien mit Kindern die sicherere Wahl. Und wer partout selbst sammeln will: lieber die Blüten, lieber wenig, und nie als Dauertherapie.

Miriam Wagner
Nach oben scrollen